Broumov (Braunau) - Sitz der Firma HS Flamingo

Znak mìsta

Für die Kulturgeschichte der Stadt Braunau sind zwei Tatsachen bedeutend: Die sieben Jahrhundert dauernte Tätigkeit des Benediktinerorden und auch der erfolgreiche Aufstieg der Stadt, gegeben schon von ersten Jahren Existenz abhängig von der Prosperität des Tuchmachergewerbes, orientiert auf ferne Märkte im Böhmischen Innerland und im benachbarten Schlesien.

Das Werk der planmässigen Kolonisationstätigkeit der Benediktienerabtei Bøevnov ist die Ansiedlung des Braunnauer Landes und die Gründung der Stadt Braunau, wahrscheinlich im Jahr 1255, als Marktort, Mittelpunkt der handwerklichen Erzeugung und Verwaltungszentrum der Domäne des Ordens. Dem Abt von Bøevnov wurden von Kaiser Karl IV. im Jahr 1348 dieselbe Rechte über dessen Untertanen verliehen, wie sie die königlichen Städte Glatz und Königgrätz beassen.

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Der historische Kern der Stadt hat sich bis zur heutigen Zeit den Grundriss in schlesischen Art beibehalten, für welchen zwei mit einander parallele verlaufende Hauptstrassen, durch den ganzen Verbau durchgehend, von zwei Seiten einen grossen Marktplatz begrenzt und bei den gegenüberliegenden Toren zusammen treffend, charakteristich sind. Auf dem Rande des Felsen vorsprungs wurden vom Lokator der Platz für die Burg und Pfarrkirche vorbehalten. Unter den Stadtmauern wurden Vorstädte mit Mühlen, Walken, befestigtem Meierhof, Bad und Spital gegründet.

Die ursprüngliche mitteralterlich hölzerne Verbauung ist bis auf die Friedhofskriche "Zur Unserer Lieben Frau" nach den mehrmaligen Bränden restlos verschwunden. Die nach dem Ausbrennen im Jahr 1306 erneuerte Burg hat einer der Äbte zu einem befestigtem Kloster mit der Kirche des Hlg. Adalbert umbauen lassen. Ähnlich wurde die Pfarrkirche des HLg. Peter u. Paul aus Stein erbaut. Mit dem Bau der Stadtmauern begannen die Bürger schon im Jahr 1357 und das ganze, mit grossen Schwierigkeiten und Kosten verbundene Werk wurde vor dem Jahr 1380 beendet. Ob zwar von den ursprünglichen reichen Verzierungen und den Inventar des Klosters und der Kirchen nur geringe Bruchteile erhalten blieben, ist unbestreitbar, dass Braunau im Verlauf des 14. Jh. eines der bedeutensten Kulturzentrum in Nordostböhmen geworden ist.

Änderungen des Lebensstils der immer reicher werdenden kleinbürgerlichen Geselschaft fand ihren Ausdruck in dem Bau von steineren Häusern auf dem Ringplatz und den anliegenden Gassen. Im Geist der Renaisance wurde nach dem grossem Brand im Jahr 1549 auch das Kloster wieder aufgebaut.

Die Epoche des Barocks ist eine Zeit des allseitigen Aufstieges der Abtei Bøevnov. Nach Überwindung der katastrophalen Folgen des Dreissigjährigen Krieges, besonders unter den Äbten Thomas Sartorius (1163 - 170) und Othmar Zinke (1700 - 1738) erlangte der Orden durch Erhöhungen der Fronarbeiten und Gebühren der Untertanen und auch den eigenen grosszügigen Unternehmungsaktivitäten eine sehr gute wirtschaftliche Stellung, was ihm einen kostspieligen Aufbau von Klosterobjekten, Kirchen und Residenzen ermöglichten. In Braunau wurden dann nach Entwürfen des Baumeisters Martin Allio alle Kirchen erneuert, besonders die von der Feuersbrunst vernichtete gotische Klosterkirche und das Kloster. Unter der Leitung von Christoph Dientzenhofer wurden die Terrasen und Höfe verrichtet und auch das Stiftgymnasium und die Stiftsapotheke gebaut. Zuletzt wurden auch die Projekte von K. I. Dientzenhofer realisiert, welche mit dem radikalen Umbau des Braunauer Klosters in den Jahren 1728-38 rechnete.

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Die Schlesische Kriege waren ein schweres Verhängnis für die Stadt und die ganze Herrschaft, nicht nur wegen des Durchzuges der Truppen und den Plünderungen, aber auch durch die preussische Besetzung Schlesiens und Glatz, mit denen Braunau über Jahrhunderte intensieve Handels- und Kulturelle- Beziehungen erhaltete. Die Kriegsereignisse hatten zur Folge, dass die Bautätigkeit des Ordens sich nur auf die Instandsetzung nach den Bränden in den Jahren 1757 und 1759 beschränkte. Die Barockkultur aber überlebte in ihren volkstümlichen Formen in Braunauer Land bis in das 19. Jahrhundert.

In Zusammenhang mit den umwälzenden gesellschaftlichen Ereignisen in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts hat auch Braunau eine grosse Verwandlung durchgemacht. Die Stadt hat sich aus der Umklammerung der Stadtmauern befreit und auf den Katastern der anliegenden Nachbardörfern sind die Villen, Miethäuser und die ersten Industieanlagen aufgewachsen. Das bürgerliche Empire war der letzte Stil, welcher es geschafft hat, in das Stadtbild und in die Landschaft harmonisch den neuen Aufbau einzugliedern und für das Braunauer Land typische Verbindung des grossen kirchlichen Barocks mit dem städtischen und den dörflichen Aufbau zu bewahren und dem Region sein unverwechselbares Aussehen einzuprägen.

Die umfangreiche Bautätigkeit, welche den steilen Aufschwung der Textilindustire am Ende des 19. Jh. brachte, wurde oft auch für den Preis der Zerstörung des einheitlichen städtischen Aufbaues durchgesetzt. Ganz negative Auswirkungen auf die kulturelle Werte hatte das Niederreissen alter Häuse, langjähriger Verfall alter unter Denkmalschutz stehenden Objekte und gefühlslose Eingriffe in deren Wesen und Aussehen in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg.



Mìsto Broumov

Sehenswürdigkeiten

  • Braunauer Kloster
  • Dechantkirche des Hl. Peter und Paul
  • Kirche des Hl. Wenzel
  • Friedhofskirche der Jungfrau Maria
  • Spitalkirche des Hl. Geistes
  • Stadtbefestigung
  • Mariensäule am Ringplatz
  • Brücke auf dem Weg nach Hejtmánkovice (Hauptmannsdorf), mit Statuen des Hl. Johannes Nepomuk und Hl. Wenzel von Böhmen aus der Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • Statue des Hl. Florian auf dem Kleinem Ringplatz
  • Pestsäule in dem westlichen Teil der Stadt
  • Bildstock
  • Pfarre
  • Gerberei
  • Klostereiche, Denkmal Baum

Broumov Foto-Galerie

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Braunauer Land

Broumov - eine Stadt der Kirchen

Insgesamt neun Barockkirchen bekannt in der Fachliteratur als "die Braunauer Gruppe" bilden einen unikaten historischen Satz. Jeder der Bauten dieser "Gruppe" ist ein sehenswertes architektonisches Stück. Es ist sehr wichtig diese Braunauer Gruppe zu schätzen und gleichzeitig aktiv schützen für ihre spezifische und kulturell-historische Bedeutung.

Sterngebirge (Braunauer Wände), Stern und Heidelgebirge

Der Berg Božanovský Špièák /Spitz Berg/ ist der höchste Berg der Braunauer Wände. Auf seinem Gipfel befindet sich ein kleines Felsenlabyrinth, durch das ein gekennzeichneter Rudnwanderung führt. Die Koruna /Ringel Koppe/ mit ihren 790 m ist der zweihöchste Berg der Braunauer Wände. Auf ihrem Gipfel befindet sich ein Aussichtsplatz und Felsen mit bizarren Formen.

Hvìzda (Stern, 674 m) - die Kapelle der Jungfrau Maria (Sternkirchlein)

Die Kapelle ist ein schöner Quaderbau aus Sandstein im Barockstil. Sie wurde in den Jahren 1732 - 1733 durch den Abt Otmar Zinke nach dem Entwurf von Kilián Ignác Dientzenhofer am Rande der Felsen erbaut, wo ab 1670 ein Kreuz mit einem vergoldeten Blechstern stand. Der Bau mit der Grundrißform eines fünfzackigen Sternes ist innen rund mit halbkreisförmigen Nischen in den einzelnen Sternzacken. Er hat ein kuppelförmiges Dach mit einer Leuchte. Im Jahr 1786 wurde die Kapelle zerstört und in den Jahren 1853 - 1855 erneut wiedergebaut. Die Inneneinrichtung stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zum Kapelleneingang führt eine gewölbte Steinbrücke, von der anderen Seite liegt ein Laufsteg an mit der Aussicht auf das Braunauer Land.
Die Wanderhütte wurde vom Braunauer Abt Jan Nepomuk Rotter in den Jahren 1854 - 1856 im Schweizer Stil erbaut.

Heidelgebirge (Javoøí hory)

Der Ruppersdorfer Spitz Berg (Ruprechtický Špièák - 880 m) ist der höchste Berg des Heidelgebirges und somit auch der höchste Berg des Bezirkes Náchod. Ein schöner Aussichtspunkt.

Weckelsdorfer Felsen

Die Weckelsdorfer Felsen (Teplické skály) zählen mit Recht zu den meistbewunderten Naturlokalitäten Tschechiens. Sie stellen den größeren Teil des Nationalen Naturschutzgebietes "AdersbachWeckelsdorfer Felsenstadt" dar. Wenn Sie sich zu einem Besuch der Weckelsdorfer Felsenstadt verlocken lassen, erwartet Sie eine zauberhafte Wanderung durch das wilde Felsenlabyrinth, dessen monumentale Pracht einem den Atem verschlägt. Sie gehen zuerst an den massiven Domwänden vorbei, dann passieren Sie enge Klammen des Anna-Tals, Sie besuchen malerische Winkel und genießen herrliche Ausblicke über die umliegende Landschaft. Zufällige Formen und Gestalten der hiesigen Felsgebilde werden Sie inspirieren, wie es auch alle Ihre Vorbesucher, die in die Weckelsdorfer Felsenstadt seit ein paar Jahrhunderten kommen, schon erlebten. Auch für Kletterer sind die Weckelsdorfer Felsen inzwischen zum bekannten Begriff geworden. In Weckelsdorf (Teplice nad Metují) findet alljährlich das Internationale Bergsteigerfilmfestival statt.

Adersbacher Felsen

Die Besichtigung f¨ngt am Eingang am Hotel "Lesní zátiší" an, oder an der zweiten Kasse am Informationszentrum gegenüber der Bahnstation. Am Anfang treffen Sie den Felsenwächter, dann den Adlerhorst und hinter ihm das schönste Felsengebilde - den Krug, dessen Henkel die Form eines Delphins hat. Auf der rechten Seite des Weges gehen Sie an dem Rübezahls Lehnstuhl vorbei und hinter der Brücke über den kleinen Flussarm der Metuje lauert auf Sie eines der meist fotografierten und imposantesten GEbilde - der Zuckerhut. Er steht wörtlich auf seiner Spitze und man kann das Gefühl haben, dass er nicht mehr lange in dieser Position stehen bleibt und deshalb wird er, vor allem vorn Kindern, durch kleine Zweige gestützt. Der Waldweg führt Sie weiter durch die Felsen bis zum ersten freieren Vorplatz, sog. Vorort. Hier warten weitere interessante Felsengebilde, z.B. der Handschuh oder die Zwillinge im Bettchen. Gleich hinter dem Handschuh, wo der Felsenmassiv nur einen engen Durchweg zulässt, steht ein gotisches Pförtchen, das Sie vielleicht nicht nur in einem tschechischen Märchen sahen. Der Eingang in die eigentliche Felsenstadt war ursprünglich hier. Es folgt der Lange Gang und dadurch gelangen Sie bis zum märchenhaften Elefantenplatz, wo es von Rüsseln nur wimmelt. Dann kommen die berühmten Felsen wie die Geliebte und das Rübezahls Schlafzimmer an die Reihe. Diesen Besichtigungsteil schließt der Kleine Platz mit der Silberquelle und dem kleinen Wasserfall ab.

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Nové nástøiky kamen

28. 04. 2011
Pøedstavujeme Vám nové modely krbových kamen HS Flamingo. Došlo ke zmìnám v obkladech a nástøicích tak, abychom uspokojili požadavky našich zákazníkù. 

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